Die Katze – Wissenswertes zu unseren Samtpfoten

Im Gegensatz zu Hunden sind Katzen keine Rudeltiere, brauchen sich also auch keinem Rudelführer zu unterwerfen oder anzubiedern. Das ist der Grund dafür, dass sie sich nicht dressieren lassen. Sie sehen einfach keinen Sinn darin. Wobei das nicht heißt, dass es nicht auch Katzen gibt, die Tricks lernen können und wollen.

Seit in Afrika vor Urzeiten die ersten Hominiden auftauchten, machen Grosskatzen Jagd auf Menschen. Fossile Schädel zeigen Spuren von scharfen Raubkatzenzähnen.

Lernen bei der Mama: Katzenmütter bringen ihren Jungen oft stark angeschlagene Beutetiere mit, an denen die Kleinen unter sachkundiger Aufsicht ihre Jagdinstinkte trainieren können.

Katzen reiben Wangen und Schwanz an Gegenständen und auch ihren Besitzern, weil sie auf diese Weise Duftmarken hinterlassen, mit denen sie ihr Revier markieren. Reibt sich also eine Katze am Hosenbein, dann muss das nicht Zuneigung sein. Für die nächste Katze ist man damit klar als Besitz markiert.

Katzenhalsbänder sollten entweder eine Sollbruchstelle haben oder elastisch sein, so dass sich eine Freigängerkatze befreien kann, wenn sie irgendwo hängen bleibt. Keinesfalls sollte man ein stabiles Hundehalsband bei einer Katze benutzen. Und bei Zeckenhalsbändern sollte man schauen, ob es eben diese Sollbruchstelle gibt oder besser gleich auf andere Zeckenmittel setzen. Besser wäre gar kein Halsband und dafür ein Chip. Leider wird der Chip aber nicht immer ausgelesen, wenn eine Katze von jemanden aufgenommen wird.

Das Streifen- und Fleckenmuster der Tigerkatzen dient der Tarnung, denn es löst die Umrisse der Tiere optisch auf. Waagerecht verlaufende Streifen könnten diese Aufgabe nicht erfüllen.

Wenn Katzen sich die Krallen wetzen, werden diese nicht stumpf, sondern scharf, denn die äusseren Schichten werden abgestossen und eine neue, nadelspitze Kralle kommt zum Vorschein. Ein guter Kratzbaum mit Sisalstamm dient also der Krallenpflege.

Die Katzenaugen an Fahrzeugen, die Scheinwerferlicht reflektieren, wurden den Augen echter Katzen nachempfunden, die ebenfalls im Lichtstrahl aufleuchten.

Ein Katzenfell besteht aus zwei Schichten. Die Leithaare halten Schmutz und Staub ab, während die Unterwolle vor Hitze und Kälte schützt.

Ebenso wie Menschen können Katzen räumlich sehen, doch ist ihr Sichtfeld – vor allem in der Peripherie – erheblich breiter als unseres.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.