Das Katzenleben Drucken
Eine durchschnittliche Hauskatze wird zwischen 12 und 15 Jahre alt. Diese Lebenserwartung kann sich verkürzen, wenn die Katze nicht kastriert ist und Auslauf hat. Dann streunt sie mehr herum und wird leichter Opfer von Unfällen. In einem liebevollen Zuhause mit guter Pflege leben Katzen am Längsten.

Die Dauer eines Katzenlebens sollte unbedingt schon vor der Anschaffung eines Tieres beachtet werden. Die Katze muss auch versorgt werden, wenn die Ehe gescheitert ist, die Kinder erwachsen werden oder die betagten Besitzer sterben. Viele Katzen wurden schon vernachlässigt oder ausgesetzt, weil diese Fragen nicht ausreichend geklärt waren.


Die Kätzchen (Kitten) sind bei der Geburt blind und zahnlos. Nach etwa einer Woche öffnen sie die anfangs immer blauen Augen und beginnen kurz danach, ihre unmittelbare Umgebung zu erkunden. Die Mutter sorgt wachsam über ihre Kleinen und trägt sie zurück ins Nest, wenn sie sich zu weit entfernen. Mit etwa drei Wochen fangen die Kleinen an, zu spielen und üben so bereits die für das Erwachsenenalter wichtige Jagd. Das Spielen ist für Katzen ein grundlegendes emotionales Bedürfnis und trägt wesentlich zu ihrer Gesundheit bei.




Mit drei Monaten sind die Kätzchen von ihrer Mutter entwöhnt und bereit, ein eigenständiges Leben zu führen. Mit vier bis sechs Monaten verlieren die Kätzchen ihre Milchzähne und erhalten ihr endgültiges Gebiss. Kätzinnen werden mit etwa 6 Monaten geschlechtsreif und Kater rund einen Monat später. Nach etwa einem Jahr sind die Kätzchen dann zu ihrer vollen Grösse herangewachsen.

Das erste Lebensjahr einer Katze entspricht also ungefähr 15 Menschenjahren. Die darauf folgenden fünf Jahre entsprechen dem frühen Erwachsenenalter und ab sieben Jahren befindet sich die Katze „im besten Alter“.


Mit acht oder neun Jahren wird die Katze merkbar ruhiger, was jedoch nicht bedeuten muss, dass sie ihre Munterkeit und Spielfreude verliert. Die Augen und Ohren sind nicht mehr so gut wie früher und so manche Katze zieht es daher vor, im sicheren Haus zu bleiben. Einen Verlust des Hör- und Sehvermögens können Katzen allerdings gut mit ihren anderen Sinnen kompensieren.


Graue Haare rund ums Maul, trübe Augen, lockere Haut und hervorstehende Hüftknochen sind untrügliche Anzeichen einer alten Katze. Ab zwölf Jahren bezeichnet man Katzen als betagt, was allerdings einige nicht daran hindert, bis zu ihrem Tod ein aktives Leben zu führen.

 


 
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