Katze und Mensch

Häufig sind Katzen Einzelgänger und sehr häufig hat man den Eindruck, dass die Samtpfoten uns Menschen, wenn dann nur als Dosenöffner lieben und schätzen. Dennoch mögen die meisten Katzen, insbesondere, wenn sie an uns Menschen gewöhnt sind, unsere Gesellschaft. Das macht sie als Haustiere so angenehm.

Katzen sahen Vorteile in Freundschaft zu uns Menschen

Wobei man nicht verschweigen sollte, dass es opportunistische Gründe waren, die die Katze zum Hausfreund des Menschen machte. Sie näherten sich unseren Siedlungen, Höfen und Häusern, da sie sich davon durchaus Vorteile für sich versprachen. Insbesondere bei der Suche nach Nahrung.

Da Katzen eine große Anpassungsfähigkeit besitzen, gelang es ihnen, sich im Laufe der Geschichte an uns anzupassen. Und so können Katzen heute immer noch als Straßenkatze überleben, fühlen sich aber meist auch als Hauskatze sehr wohl. Sogar als Schiffskatzen waren die Samtpfoten unterwegs und so verbreiteten sie sich auch über alle Kontinente.

Katze im Weltraum – Auf Laikas Spuren

Nicht immer gereichte diese Anpassungsfähigkeit der Katze nur zum Vorteil. So kamen (und kommen immer noch) Katzen bei Tierversuchen zum Einsatz. Und Laika, die berühmte Hündin, die ihren Ausflug ins Weltall für die Sowjetunion nicht überlebte, hatte in Frankreich eine kätzische Gegenüber, eine Katze, die im Rahmen des französischen Weltraumprogramms ins All geschossen wurde. Die Katze überlebte diese Versuche immerhin. Hunde und Katzen im Weltraum.

Soviel zur Geschichte Tiere im Weltraum. Zurück zur Gegenwart.

Katzen, dass werfen vor allem die vielen Fans der Hunde ihnen vor, versuchen gar nicht erst, dem Menschen zu gefallen. Und so heißt es oft auch: Hunde haben Herrchen und Frauchen, Katzen haben Personal. Während man vielen Hunden Tricks beibringen kann, sehen Katzen gar keinen Sinn darin und verweigern sich im Lernen von Kunststücken gerne konsequent.

Übrigens, wie auch Hunde und viele Menschen, mögen Katzen eine gewisse Regelmäßigkeit in ihrem Leben. Es gibt Katzen, die verabscheuen Veränderungen regelrecht. Feste Gewohnheiten sind genau ihr Ding. Ein Umzug macht ihnen häufig zu schaffen, es gibt sogar Katzen, die werden regelrecht sauer, wenn man ihnen ihren (völlig zerstörten) Kratzbaum wegnimmt.

Stubentiger oder Freigängerkatze?

Wer sich heute eine Katze hält, hat nicht immer die Wahl. Wer im oberen Stockwerk eines Mietshauses wohnt oder eines Hochhauses oder auch in einer höher gelegenen Eigentumswohnung oder im eigenen Haus an einer vielbefahrenen Straße, wird wohl lieber eine Wohnungskatze halten und die Samtpfote so zum reinen Stubentiger machen. Schöner für die meisten Katzen ist es natürlich, wenn sie auch Freilauf haben. Es kommt nun mal ihrem Wesen entgegen.

Katzen fühlen sich am Wohlsten, wenn sie selber wählen dürfen, ob sie sich draußen oder drinnen aufhalten wollen. Doch mit ausreichend Abwechslung, Gesellschaft und Bewegungsfreiheit sind Katzen auch als reine Stubentiger glücklich.

Übrigens: Auch wenn Katzen gerne als Einzelgänger unterwegs sind, halten sollte man sie besser meist zu Zweit oder zu Dritt halten. Denn Katzen sind sehr soziale Wesen, sie brauchen dabei aber nicht nur uns Menschen, sondern auch kätzische Begleitung.