Katzenleben

Wer sich ein Haustier anschafft, sollte immer bedenken, dass dieses eine Entscheidung ist, die für einen gewissen Zeitraum gilt.

Wie alt werden Haustiere?

  • Hamster: 4 bis 5 Jahre
  • Kaninchen: 6 bis 8 Jahre
  • Wellensittich: 5 bis 10 Jahre
  • Katzen: 12 bis 15 Jahre und gerne noch etwas länger
  • Hunde: 10 bis 13 Jahre, große Hunderassen wie Doggen oft nur sechs bis acht Jahre, kleine Hunderassen aber auch gerne mal 15 Jahre.

Durchschnittliceh Lebenserwartung einer Katze

Eine durchschnittliche Hauskatze wird zwischen 12 und 15 Jahre alt. Diese Lebenserwartung kann sich verkürzen, wenn die Katze nicht kastriert ist und Auslauf hat.

Wer sich also ein Kitten ins Haus holt, sollte vorher schon daran denken, dass der Kitten, wenn alles gut läuft, daraus eine gesunde und vitale Katze wird, die Samtpfote durchaus mehr als ein Jahrzehnt bleibt. Dabei brauchen Katzen mehr als nur Futter. Sie brauchen auch Zeit, ab und an einen Tierarztbesuch und sie können durchaus auch chronisch Krank werden. Dann ist man häufiger beim Tierarzt und/oder man muss sogar ein Spezialfutter verfüttern.

Aber Katzen wollen auch versorgt werden, wenn die Kinder aus dem Haus sind, eine Ehe beendet, eine Partnerschaft auseinandergeht. Auch wenn eigener Nachwuchs ins Haus steht, sollte die Katze darunter nicht leiden müssen und natürlich sollte man bei Umzügen auch daran denken, dass auch für die Katze ein Umzug ansteht.

Wie beginnt ein Katzenleben?

Die Kätzchen (Kitten) sind bei der Geburt blind und zahnlos. Nach etwa einer Woche öffnen sie die anfangs immer blauen Augen und beginnen kurz danach, ihre unmittelbare Umgebung zu erkunden. Die Mutter sorgt wachsam über ihre Kleinen und trägt sie zurück ins Nest, wenn sie sich zu weit entfernen. Mit etwa drei Wochen fangen die Kleinen an, zu spielen und üben so bereits die für das Erwachsenenalter wichtige Jagd. Das Spielen ist für Katzen ein grundlegendes emotionales Bedürfnis und trägt wesentlich zu ihrer Gesundheit bei.

Entwicklung Katze

Ein eigenständiges Leben können die kleine Kätzchen dann ca. ab dem dritten Monat führen. Sie sind dann längst nicht ausgewachsen, es gibt sogar echte Spätentwicklerkatzen, die erst mit mehr als zwei Jahren komplett fertig sind. Aber sie brauchen ihre Mama nicht mehr so sehr.

Und so geht die Entwicklung voran. Im Alter von vier bis sechs Monaten verlieren Kätzchen dann auch ihre Milchzähne und ihre bleibenden Zähne brechen durch. Mit sechs Monaten werden Kätzinnen bereits geschlechtsreif. Kater lassen sich nur einen Monat länger Zeit.

Viele Katzen sind mit ca. zwölf Monaten mit der körperlichen Entwicklung fertig, einige Katzenrassen brauchen etwas länger.

Ab diesem Monat sind Katzen etwa fünf Jahre lang erwachsen. Dann kommen sie in ihr bestes alter und ab dem achten oder neunten Lebensjahr merkt man den Zahn der Zeit und das die angesammelten Erfahrungen auch dazu führen, dass die ktzen nicht nru  merkbar ruhiger werden, sondern auch, dass vielleicht nicht mehr alles so funktioniert (Augen und Ohren) wie in jungen Jahren.

Nun ist die Katze ein Senior. Oft sieht man dann nicht nur trübe Augen sondern durchaus auch graue Haare rund ums Maul. Die Haut wird lockerer, die Hüftknochen stehen hervor. Dann kann man bereits von einer alten Katze sprechen (ab etwa zwölf Jahre). Dennoch kann eine solche Katze durchaus noch richtig fit sein.