Kleine Wissenshappen rund um die Katz

Dass Hunde und Katzen sich oft nicht verstehen liegt daran, dass ihre Körpersprache so verschieden ist. Bei Hunden bedeutet Schwanzwedeln Freude, bei Katzen Aggression. – Wobei das beim Hund auch nicht immer stimmt. Hunde können auch in gespannter Erwartung den Hund bewegen. Allerdings ähnelt das kaum mehr einem freundlichem Wedeln, mehr einem unruhigem hin und herpeitschen der Rute. Und was Katzen an Hunden nervt: Sie spielen nicht mit dem Fressen. Zumindest nicht so wie Katzen. Die sich im Verbund auch mal die eine oder andere Maus hin und her jagen. Spielt ein Hund mit, macht der einmal mit der Pfote die Maus halt platt. Und zu Ende ist das schöne Katzenspiel (zum Glück für die Maus).

Dazu passt die Redensart „Katz und Maus spielen“. Katz und Maus spielen bedeutet, jemanden hinhalten, um ihm letztlich doch eine unangenehme Entscheidung zu präsentieren. Ein Hund ist dazu wohl nicht in der Lage 🙂

Von Katzen genervte Menschen haben es schon immer gewußt: Katzen vergraben ihren Kot nur, wenn er den Standort ihres Nests verraten könnte, bei Hauskatzen die Lage „ihres“ Hauses. Offen liegende Exkremente dienen als Reviermarkierung. – Wer kennt das als Kateznloser Gartenbesitzer nicht? Beschwert man sich bei einem Katzenhalter darüber, ständig Katzenkacke im Garten zu finden, wird immer behauptet, dass Katzen so reinlich wären, dass diese selbstverständlich ihre Häufchen vergraben würden. Scheint wohl nicht so zu sein 🙂 Hätte mich auch gewundert. Spätestens wenn die Katze bei ihrem Geschäft gestört wird, wird sie kaum erst den Haufen verbudeln und dann wegrennen ….

Die berühmte Grinsekatze kommt bei Alice im Wunderland vor. Die Katze kann nicht nur sprechen, sie kann auch verschwinden. Dann bleibt nur ihr Grinsen zurück.

Die so genannte „neunschwänzige Katze“ war eine Peitsche, mit der früher in der britischen Marine Bestrafungen durchgeführt wurden. Sie hatte neun Lederriemen. In laten Piratenfilmen war sie ab und an zu sehen.

Die Haut sitzt bei Katzen locker am Körper, denn das bietet einen gewissen Schutz vor ernsten Verletzungen durch Kämpfende Beutetiere, Rivalen und Feinde.

In spätrömischer Zeit traten Gladiatoren im Zirkus auch gegen Grosskatzen an. Die aus Asien stammenden Löwen sind heute vom Aussterben bedroht.

Senkrechte Flächen können Katzen auch ohne Einsatz ihrer Krallen hochklettern, indem sie Anlauf nehmen und dann mit Schwung die Wand hinauflaufen.

Katzen können mit Süssigkeiten von Natur aus nichts anfangen, denn als typische Fleischfresser können sie Zucker schlecht verdauen. Fett bekommt ihnen besser. Das bedeutet aber leider nicht, dass Katzen nicht dazu gebracht werden können, gezuckerte Dosenmilch oder Schokolade lecker zu finden und dann danach betteln. Das sollte man dem Stubentiger seiner Gesundheit zu liebe erst garnicht angewöhnen. Es ist nicht gut für die Zähne und keine artgerechte Ernährung!

Mit den Schnurrhaaren erspürt eine Katze die unmittelbare Umgebung: Berührungen der empfindlichen Sinushaare werden von speziellen Zellen an der Haarwurzel registriert und weitergeleitet.

Die Füsse von Luchsen sind behaart, damit sich ihr Gewicht beim Gehen auf einer Schneedecke besser verteilt. Dasselbe Prinzip hilft Sandkatzen auf Sanddünen und Wüstenböden.

Hauskatzen können in Einzelfällen über 30 Jahre alt werden. Auch Wildkatzen werden im Zoo viel älter als in ihrer natürlichen Umgebung.

Aufgrund ihrer perfekten Anatomie fallen Katzen so geschickt, dass sie sich eher am Unterkiefer verletzen als am Rücken oder den Beinen.

One thought on “Kleine Wissenshappen rund um die Katz”

  1. Na, da war jetzt aber einiges Interessantes an Katzenwissen für mich dabei. Ich bin am Wochenende bei einer Katzennärrin eingeladen, hoffentlich kann ich dann damit punkten 🙂

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